Ausstellungen

Im Treffpunkt Baden-Württemberg präsentieren sich verschiedene Ministerien, Einrichtungen und Behörden des Landes Baden-Württemberg mit Ausstellungen. Spannende und aktuelle Themen aus den Bereichen Energiewende, Technik, Soziales, Natur und Landwirtschaft werden anschaulich und interaktiv vorgestellt, für Groß und Klein gibt es immer wieder Neues zu entdecken.

Bitte beachten Sie:

Aufgrund der Corona Pandemie ist der Treffpunkt Baden-Württemberg aktuell geschlossen. Sobald die geltende Corona Verordnung eine Öffnung erlaubt, zeigen wir die Ausstellungen, die für den aktuellen Zeitraum geplant sind. Alle Ausstellungen, die im Zeitraum vor der Eröffnung des TBW liegen, müssen leider entfallen.

 

Unsere 11 Ausstellungsperioden mit insgesamt 33 Ausstellungen auf der Landesgartenschau Überlingen 2021

Dauerausstellung

09. APRIL- 17. OKTOBER

täglich 9.00 – 19.00 Uhr

Nachhaltig in eine bewegte Zukunft

Minist​erium für Verkehr Baden-Württemberg

Unter diesem Motto präsentiert sich die Mobilitätsmarke bwegt mit einer Dauerausstellung auf der Landesgartenschau 2021 in Überlingen. Durch ein wegweisendes Nahverkehrskonzept werden in Baden-Württemberg die ersten Schritte in Zukunft bereits gemacht: Neue komfortablere Züge mit WLAN und Klimaanlage, Taktverdichtungen sowie landesweit einheitliche Tickets im bwtarif.Spannend sind darüber hinaus Fragen rund um neue und klimafreundliche Antriebstechnologien und die Einbindung des Schienenpersonennahverkehrs in ein multimodales Mobilitätskonzept. Die bwegt-Ausstellung im „Pflanzenhaus“ bietet vom 09. April bis zum 17. Oktober 2021 neue Impulse und Raum für Diskussionen. Während der Mobilitätswoche vom 1. bis 12. September stellen sich zudem zahlreiche Mobilitätsanbieter Baden-Württembergs vor.

MI 12. MAI – MO 24. MAI

täglich 9.00 – 19.00 Uhr

Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2020 – beispielgebende Bau- und Planungsleistungen

 Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

© Jonas Heilgeist

Die 24 für den Staatspreis 2020 nominierten Projekte werden auf Ausstellungstafeln aber auch in kurzen Videos vorgestellt und zeigen die hohe Qualität des Planens und Bauens in Baden-Württemberg. Das Spektrum reicht von Brücken, über Wohnungs- und Gewerbebau bis hin zu kirchlichen Bauten, aber auch Beispiele für das Bauen für die Gemeinschaft und für Bildung und Forschung sowie städtebauliche Projekte und besondere Projekte wie Umnutzungen sind mit dabei. Die Staatspreise wurden im März 2020 bekannt gegeben.

Die Aufnahme zeigt das Preisobjekt zum Staatspreis Baukultur

DO 27. MAI – SO 06. JUNI

täglich 9.00 – 19.00 Uhr

Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2020 – beispielgebende Bau- und Planungsleistungen

 Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

© Jonas Heilgeist

Die 24 für den Staatspreis 2020 nominierten Projekte werden auf Ausstellungstafeln aber auch in kurzen Videos vorgestellt und zeigen die hohe Qualität des Planens und Bauens in Baden-Württemberg. Das Spektrum reicht von Brücken, über Wohnungs- und Gewerbebau bis hin zu kirchlichen Bauten, aber auch Beispiele für das Bauen für die Gemeinschaft und für Bildung und Forschung sowie städtebauliche Projekte und besondere Projekte wie Umnutzungen sind mit dabei. Die Staatspreise wurden im März 2020 bekannt gegeben.

Die Aufnahme zeigt das Preisobjekt zum Staatspreis Baukultur

Archäologisches Welterbe: Prähistorische Pfahlbauten in Baden-Württemberg

Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

Im Juni 2011 hat das Welterbe-Komitee die „Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen“ zum UNSECO-Welterbe erklärt. Auf der Welterbeliste sind 111 Pfahlbaufundstellen aus den sechs Alpenanrainer-Staaten Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien und Slowenien verzeichnet, 15 davon liegen in Baden-Württemberg.
Die Ausstellung zeigt die Entstehung unterschiedlicher Siedlungsformen von der Steinzeit um 5000 v. Chr. Bis in die Eisenzeit um 500 v. Chr., also mehr als 4000 Jahre Geschichte der Pfahlbauten.

MI 09. JUNI – SO 20. JUNI

täglich 9.00 – 19.00 Uhr

Denkmalpflege und erneuerbare Energien

Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

Photovoltaikanlage in Marbach (LAD)

Die Begriffe Denkmalpflege und der Einsatz „Erneuerbarer Energien“ werden noch immer als unvereinbar wahrgenommen, obwohl zahlreiche Baumaßnahmen ihr gelungenes Zusammenführen verdeutlichen können. Die Praxis zeigt, dass die Qualität vielfältiger denkmalverträglicher Konzeptionen und ihrer Umsetzung wesentlich von der Gesprächsbereitschaft der am Bau Beteiligten abhängt. Nur so können die verschiedenen Belange transparent und der enormen Komplexität Rechnung getragen werden, welche sich heute beim Bauen allgemein und beim Umgang mit Kulturdenkmalen im Besonderen zeigt. In dieser Sonderausstellung werden erfolgreiche Baumaßnahmen am Kulturdenkmal und auch die Technologien zur Nutzung „Erneuerbarer Energien“ vorstellt.

Barrierearmes Kulturdenkmal

Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

Viele Kulturdenkmale sind oftmals fußläufig schwer zu erreichen: seien es Burgen, archäologische Ausgrabungen in Wäldern, Kirchen oder Bauernhäuser in abgeschiedenen Regionen. So stellen etwa unebene und steile Zugänge, Treppenanlagen oder Stufen je nach Einschränkung als völlig unterschiedlich zu bewältigende Barrieren dar. Ein wesentliches Ziel der denkmalpflegerischen Tätigkeit ist es, eine größtmöglich umfassende Barrierearmut, die weit über Zugänglichkeit von Kulturdenkmalen hinausgeht, zu erreichen. Die Ausstellung soll anhand von Erfolgsbeispielen Anregungen geben, Barrieren zu erkennen, sie ernst zu nehmen und diese zu überwinden.

Bildquelle: Linda Prier LAD

Sauer macht lustig – Die Vielfalt der Zitrusgewächse im Blühenden Barock Ludwigsburg

Blühendes Barock Ludwigsburg  

Der Ursprung aller Zitrusgewächse liegt vermutlich in Südindien und reicht mehrere 1000 Jahre zurück. Mit den abenteuerlustigen Seefahrern kamen die ersten Pflanzen in der Antike nach Griechenland und Italien, die Pflanzen waren damals ein Symbol für Macht, Reichtum und Einfluss ihrer Besitzer. Eine größere Anzahl von Pflanzen kam dann im 15. Jahrhundert nach Italien, in die großen Villengärten der Renaissance wie z.B. in der Gegend von Florenz. Die Verbreitung der Zitrusgewächse macht auch vor den Schlossgärten Ludwigsburg nicht halt und so gab es um 1765 eine riesige Orangerie vor dem Residenzschloss, in der bis zu 100 große Zitrusexemplare gepflegt wurden. Auch damals war der Besitz der Zitrusgewächse ein absoluter Luxus, den sich nur der Hochadel und das ganz reiche Bürgertum leisten konnte. In der breiten Bevölkerung sind die Zitrusgewächse erst Mitte der 50 er Jahre des 20. Jahrhundert angekommen, als der Tourismus in den Mittelmeerraum so richtig begonnen hat, man fuhr „in das Land wo die Zitronen blühen“ also nach Süditalien, Sizilien oder Südspanien und Griechenland. Das Blühende Barock Ludwigsburg fühlt sich breiten Traditionen verpflichtet und hat zunächst aus dem Grund die herzogliche Tradition wieder aufleben zu lassen, ab 1990 begonnen eine große Anzahl stattlicher Exemplare der Toskanischen Zitrone anzuschaffen. Heute sind es ca. 75 Exemplare mit bis zu 3 Meter Größe und Stammdurchmessern von 15 – 20 cm. Die Zitrussammlung, umfasst aber auch zahlreiche, für den Hobbygärtner interessante Zitruspflanzen wie Zedratzitronen, Orangen, Bitterorangen, Kumquat, Calamondin und viele weitere Arten von Citrus. Im Freien zu bewundern sind die Pflanzen außerhalb der frostgefährdeten Zeit, also ab Anfang Mai bis Ende Oktober. Die Gärtner des Blühenden Barock haben inzwischen sehr viel Erfahrung in der Pflege der Zitruspflanzen gesammelt und es bleibt festzustellen, dass es gar nicht so kompliziert ist die Pflanzen über Jahre erfolgreich zu kultivieren. Wichtig beim Standort im Freien ist eine vollsonnige Lage, die Pflanzen brauchen regelmäßig Wasser, aber erst wenn die Erde gut abgetrocknet ist. Ein spezieller Zitrusdünger sorgt für die richtige Ernährung der Pflanze und einen reichen Fruchtansatz. Die Überwinterung der Pflanzen im Gewächshaus erfolgt idealerweise bei 6 – 12 Grad Temperatur wobei ganz wichtig ist, dass im Winter sehr sparsam gegossen wird, um Staunässe an der Wurzel zu verhindern. Die Ausstellung im Treffpunkt Baden – Württemberg auf der Landesgartenschau in Überlingen zeigt zahlreiche prächtige Exemplare aus der Zitrussammlung des Blühenden Barock Ludwigsburg und gibt auf einigen Schautafeln Hinweise und Erläuterungen zur Geschichte der Zitruspflanzen, zu den einzelnen Arten und zur Pflege dieser edlen Pflanzen.

MI 23. JUNI – SO 04. JULI

täglich 9.00 – 19.00 Uhr

zeitgemäß. Wohnen in Baden-Württemberg

Architektenkammer Baden-Württemberg

Wohnen ist für jeden von uns ein existenzielles Grundbedürfnis. Doch wie kann dieses gestillt werden, wenn Wohnraum zunehmend knapp wird und Mieten sowie Immobilienpreise immer weiter ansteigen?

Die Architektenkammer Baden-Württemberg zeigt regionale Wohnprojekte, die genau diese Frage beantworten – mit bezahlbaren, kreativen und nachhaltigen Lösungen. Ob Mehrgenerationen-Quartier, Cluster-Wohnen, umgebaute Schule oder Miethäuser-Syndikat: Lassen Sie sich von guten Beispielen zu zeitgemäßem Wohnen inspirieren!

BW saniert: Wohlfühlen im sanierten Haus – Energieeffizienz im Gebäudebestand. Zukunft Altbau berät vor Ort ganzheitlich, kostenlos und unabhängig

KEA – Klimaschutz – und Energieagentur BW – Zukunft Altbau

Zukunft Altbau, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm, bietet vom 23. Juni bis 4. Juli 2021 umfassende Informationen über zukunftsweisende, energetische Gebäudesanierung an. Das Motto: „BW saniert: Wohlfühlen im sanierten Haus – Energieeffizienz im Gebäudebestand“.

Ihr Haus soll fit für die Zukunft gemacht werden? Dann sind Sie genau richtig: Interessierte erhalten durch die Ausstellung von Zukunft Altbau die richtigen Lösungsansätze und Ideen. Leider können aufgrund der Pandemiesituation keine persönlichen Beratungen angeboten werden. Seien Sie dennoch neugierig – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Baden-Württemberg – Energiewende erleben

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

© Umweltministerium / Benjamin Stollenberg

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg stellt in der Ausstellung Menschen vor, die die Energiewende im Land aktiv mitgestalten. Porträtiert werden Projekte u. a. aus den Bereichen energieeffizientes Bauen, energetische Sanierung und Elektromobilität. Außerdem zeigt die Ausstellung, wie erneuerbare Energien in der Stadtentwicklung und in Unternehmen zur Stromversorgung eingesetzt werden können. Ein Van-de-Graaff-Generator zur Erzeugung elektrischer Spannung, ein Glücksrad und ein Energiewendemodell machen als interaktive Elemente die Energiewende für Jung und Alt erlebbar.

MI 07. JULI – SO 18. JULI

täglich 9.00 – 19.00 Uhr  

Gut investiert: Kulturlandschaft in Baden-Württemberg. Förderprogramme für Ländlichen Raum, Landschaft und Landwirtschaft

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württember

Die Ausstellung „Gut investiert: Kulturlandschaft in Baden-Württemberg –
Förderprogramme für Ländlichen Raum, Landschaft und Landwirtschaft”
erläutert anhand eines Kurzfilms und Ausstellungstafeln die Eckpunkte und Ziele der Politik der Landesregierung für die Entwicklung der Ländlichen Räume in der Förderperiode 2014 bis 2020 im Rahmen der 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP). Handlungsfelder der Förderpolitik sind die Land- und Forstwirtschaft, der Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, die Biodiversität sowie lokale Entwicklungsstrategien (LEADER). Die zentralen, von der Gesellschaft mitgetragenen Anliegen sind Nachhaltigkeit, Ökologie, Tierwohl, Wettbewerbsfähigkeit, Lebensmittelqualität und Innovation.

13 zielgerichtete Förderprogramme hat die Landesregierung dafür mit einem Volumen von rd. 1,7 Mrd. Euro aufgelegt. Sie sind im Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014 bis 2020 (MEPL III) zusammengefasst und werden aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) mitfinanziert. Die Besucherinnen und Besucher können sich hierüber an einem Touchscreen ausführlich informieren. Zudem gibt es beim „MEPL-Quiz” tolle Preise für die ganze Familie.

Wir bewegen den Bezirk

Regierungspräsidium Tübingen

Was macht das Regierungspräsidium Tübingen? – Wir arbeiten als Schaltstelle zwischen den Ministerien des Landes Baden-Württemberg und den kommunalen Verwaltungen, also den Landratsämtern, Stadt- und Gemeindeverwaltungen im Regierungsbezirk Tübingen. Wir haben als Bündelungsbehörde vielfältige Aufgaben in fast allen Bereichen der staatlichen Verwaltung. In eigener Genehmigungs- und Überwachungsfunktion setzen wir politische Vorgaben und Entscheidungen der EU und der Bundes- und Landesregierung um. In unserer Hand liegen Förder-, Bau- und Planungsmaßnahmen.
Besuchen Sie unsere Dauerausstellung! Mit täglich wechselnden Aktionen am Stand stellen wir den Besucherinnen und Besuchern der Landesgartenschau unsere ganze Bandbreite an Tätigkeiten vor. Diese reichen z.B. von der Flüchtlingsunterbringung, dem Bibliothekswesen, der Eierkontrolle, über Straßenbau und den Naturschutz bis hin zur Lehrereinstellung und zum Verbraucherschutz.

Schaufenster in die Zukunft – Leben in einer nachhaltigen Bioökonomie

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg und BIOPRO Baden-Württemberg GmbH

©Konstiantyn

Die Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: Die Bereitstellung und Nutzung fossiler Ressourcen belasten Umwelt und Klima. Der dadurch ausgelöste Klimawandel gefährdet die Lebensgrundlagen und Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung. Ein „Weiter so“ darf es nicht geben.

Die Ausstellung zeigt anhand von anschaulichen Beispielen, welche innovativen Lösungskonzepte und biobasierten Produkte bereits umgesetzt sind und welche Ideen aktuell in Baden-Württemberg diskutiert werden. Informieren Sie sich über nachvollziehbare Stoff- und Materialströme vom Ausgangsstoff zum Produkt und entdecken Sie die Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft.

MI 21. JULI – SO 01. AUGUST

täglich 9.00 – 19.00 Uhr  

Wir lassen die Zukunft im Dorf – Kreativ. Ländlich. Attraktiv

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Abteilung Ländlicher Raum, Landentwicklung, Geoinformation

Die Zukunft Baden-Württembergs liegt im Ländlichen Raum. Daher muss dieser zukunftsfähig und attraktiv sein. Mit rund 70 Prozent der Landesfläche umfasst er große Teile unseres Landes. Erfahren Sie den Ländlichen Raum Baden-Württembergs!

In unserer Ausstellung informieren wir über die verschiedenen Fördermöglichkeiten und innovative Projekte für einen aktiven und lebenswerten Ländlichen Raum. Mit der Dorf- und Regionalentwicklung steigern wir die Lebensqualität der Menschen. Dies zeigt sich zum Beispiel seit 25 Jahren mit der umfassenden Strukturförderung im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum. Entdecken Sie in unserer Ausstellung auch die weite Welt der Geoinformationen und die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten der Flurneuordnung. Werden Sie selbst aktiv und erkunden den Ländlichen Raum Baden-Württembergs.

MI 04. AUGUST – SO 15. AUGUST

täglich 9.00 – 19.00 Uhr  

Trinkwasser aus dem Bodensee – natürlich und gut

Bodensee – Wasserversorgung  

Trinkwasser aus dem Bodensee – natürlich und gut”

Vier Millionen Menschen in Baden-Württemberg bekommen ihr tägliches Trinkwasser aus dem Bodensee. Im Treffpunkt Baden-Württemberg informiert die Bodensee-Wasserversorgung darüber, wie aus Seewasser Trinkwasser wird und wie es über ein 1.700 km langes Leitungsnetz in Baden-Württemberg verteilt wird. Möchten Sie wissen, ob der Klimawandel die Trinkwasserversorgung gefährdet? Ob man Wasser aus dem Hahn trinken kann? Ob Schadstoffe im Trinkwasser enthalten sind? In der Ausstellung der Bodensee-Wasserversorgung finden Sie die Antworten.

An allen Tagen wird kostenlos Trinkwasser ausgeschenkt. Zur Erfrischung und zur Erinnerung daran, dass es genügt zu Hause den Wasserhahn aufzudrehen um unser wichtigstes Lebensmittel zu bekommen.

Landschaftserhaltungsverbände – Partner für die Biodiversität

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Koordinierungsstelle der Landschaftserhaltungsverbände bei der (LEL)

Foto: Daniel Doer, LEV

Landschaftserhaltungsverbände (LEV) sind Bündnisse der Kommunen, des Naturschutzes und der Landwirtschaft auf Landkreisebene.

Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Erhaltung, Entwicklung und Offenhaltung der Kulturlandschaften sowie die Biotop- und Landschaftspflege. Bei der Umsetzung des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 spielen die LEV eine zentrale Rolle. Sie beraten, unterstützen und informieren Landwirte, Schäfer, Landkreise, Kommunen wie auch interessierte Bürgerinnen und Bürger, Naturschutz- und Bauernverbände. Durch ihre Arbeit fördern sie aktiv die regionale Biodiversität. Die Ausstellung informiert über die spannenden und vielfältigen Tätigkeiten, die Struktur und Finanzierung der LEV in Baden-Württemberg. Insbesondere der LEV Bodenseekreis e. V. präsentiert seine vielfältige Arbeit in Naturschutz und Landschaftspflege und gibt auf Exkursionen einen Einblick in seine Tätigkeit, wie beispielsweise den Schutz des weltweit nur am Bodensee vorkommenden Bodensee-Vergissmeinnichts.

Endemische FFH-Art Bodensee-Vergissmeinnicht (Myosotis rehsteineri), die auch im Uferpark der Landesgartenschau 2020 angepflanzt wurde; hier: Immenstaad, April 2015

Weitere Informationen finden Sie unter: www.lev-bw.de.

Blaue Augen Oberschwabens

Landratsamt Ravensburg

Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen

Seit 1989 setzt sich das Seenprogramm für den Erhalt und die ökologische Verbesserung der oberschwäbischen Seen und Weiher ein. In einer interaktiven Ausstellung wird die interdisziplinäre Arbeit des Aktionsprogramms vorgestellt. Worunter leiden unsere Seen und Weiher? Was und wer lebt eigentlich im Ökosystem Stillgewässer, und vor welchen Herausforderungen stehen unsere Seen und Weiher in der Zukunft? Das sind nur einige Fragen die beantwortet werden. Kommen Sie vorbei und lernen Sie die zahlreichen blauen Augen Oberschwabens besser kennen.

MI 18. AUGUST – SO 29. AUGUST

täglich 9.00 – 19.00 Uhr  

Wilde Wunder – Heimische Wildtiere am Bodensee

Landesjagdverband Baden-Württemberg

Auf der Landesgartenschau in Überlingen wird die wunderbare wild lebende heimische Tierwelt am Bodensee in lebensechten Dioramen vorgestellt. Dort sind vom 18. bis 30. August die Jägervereinigung Überlingen und der Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV) mit der Ausstellung „Wilde Wunder – Heimische Wildtiere am Bodensee“ zu Gast. In begehbaren Großdioramen werden die Kulturlandschaften der Bodenseeregion mit ihrer typischen Tierwelt dargestellt. Die Jägervereinigung Überlingen gibt den Besuchern sachkundig Auskunft über alle Fragen zu Wild, Natur, Jagd und Jägern.

Ein spezielles Angebot für Kinder bietet der LJV mit dem Lernort-Natur-Mobil. Auf die kleinen Besucher wartet ein Programm zum Staunen und Mitmachen im Rahmen der mehrfach ausgezeichneten Umweltbildungsinitiative der Jäger „Lernort Natur“: Tiere zum Anfassen, ein Tierquiz, Tastbox, Fotoecke und vieles mehr, betreut von den geschulten und engagierten Naturpädagogen des Landesjagdverbandes.

MI 01. SEPTEMBER – SO 12. SEPTEMBER

täglich 9.00 – 19.00 Uhr  

Nachhaltig mobil in der Vierländerregion Bodensee

Ausstellung INTERREG Alpenrhein, Bodensee, Hochrhein und Internationale Bodenseekonferenz

Im Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein und in der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) arbeiten die Länder und Kantone rund um den Bodensee für ein gemeinsames Ziel: Die Region grenzüberschreitend fit zu machen für die Mobilität der Zukunft. Das heißt: Optimale Anbindung an internationale Verkehrsnetze und ein leistungsfähiges und über Grenzen vernetztes Verkehrssystem, orientiert an Grundsätzen der Nachhaltigkeit. Dafür stehen modellhafte Projekte wie PEMO, E-Charta Bodensee, Bodensee-Ticket, Mobility-Choices oder der IBK-Kleinprojektefonds.

Zukunft des ÖPNV im ländlichen Raum

Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg    

© Landratsamt Göppingen

Eine der vordringlichsten Aufgaben für die nächsten Jahre ist es, die alltägliche Mobilität nachhaltiger zu gestalten. Die Landesregierung will dafür den ÖPNV in Baden-Württemberg als eine echte Alternative zum motorisierten Individualverkehr ausbauen und dafür bis zum Jahr 2025 ein landesweites, bedarfsangepasstes und verlässliches Grundangebot von frühmorgens bis spätabends im Stundentakt im gesamten Land gewährleisten. Nur so schaffen wir die Verkehrswende. Gerade im Ländlicher Raum sind hierfür neue, passgenaue und bedarfsorientierte, Mobilitätsangebote notwendig, um die Abhängigkeit der Menschen vom PKW weiter zu reduzieren und attraktive Alternativen anbieten zu können.

Ein ganzes Bündel an Landesmaßnahmen wird Ihre Mobilität vor Ort spürbar verbessern:

–         Mit einem Regiobus-Förderprogramm fördert das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg attraktive Regiobuslinien, die auf Basis des landesweiten Stundentakts einen sinnvollen Lückenschluss bei einem fehlenden Schienenverkehr gewährleisten.

–         Durch die Einrichtung und Ausweitung flexibler Bedienformen kann das ÖPNV-Angebot vielerorts sinnvoll ergänzt und ausgebaut werden. Gerade in Zeiten und in Räumen schwacher Verkehrsnachfrage ist dies abseits der Hauptverkehrsachsen oftmals nur mit bedarfsgesteuerten On-Demand-Systemen möglich.

–         Durch die Erweiterung des verbundübergreifenden BW Tarifs soll die Attraktivität des ÖPNV weiter verbessert werden, indem Tickets – auch bei weiten Strecken – einfacher und günstiger erworben werden können.

–         Die zunehmende Digitalisierung bietet weitere Chancen für unsere Mobilität von morgen: Digitale, intelligente und intermodale appbasierte Fahrplanauskunfts- und Ticketbuchungssysteme (Mobilitätsapps), innovative CheckIn/CheckOut bis hin zu Be-In/Be-Out-Verfahren sowie neue Bezahlsysteme im ÖPNV sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Nutzen der Digitalisierung für die Bürger und Bürgerinnen Baden-Württembergs.

Passgenaue Mobilitätsangebote und leistungsfähige Infrastrukturen sind in der Stadt und auf dem Land gleichermaßen wichtig und werden weiter ausgebaut. Ein durchgängiger Stundentakt von 5 bis 24 Uhr wird als verlässliches Grundangebot im ganzen Land zum Standard werden und verschafft Ihnen Alternativen, um auch mal das Auto stehen lassen zu können. Mit den neuen Möglichkeiten kommen Sie nachhaltig und entspannt ans Ziel!

Auf der Landesgartenschau erfahren Sie mehr über die neue Mobilität im Land.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Naturschutz an Verkehrswegen

Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg      

© Martin Stollberg

Zu einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Mobilität gehört auch der Naturschutz an Straßen und sonstigen Verkehrswegen.

Verkehrswege nehmen zwar Flächen in Anspruch und zerschneiden Lebensräume, sie bieten durch die sie begleitenden Grünflächen aber auch Lebensräume für Tiere und Pflanzen und verbinden diese durch ihre sich durchs Land ziehende lineare Struktur. Die ökologisch orientierte Pflege der straßenbegleitenden Grünflächen und die Ansaat von Blühflächen entlang von Straßen stärken die biologische Vielfalt und wirken damit dem Insektensterben entgegen.

Die Ausstellung zeigt Wege des Verkehrsministeriums, Verkehr und Umwelt in Einklang zu bringen.

Intelligente und nachhaltige Mobilität

e–Mobil BW GmbH        

Zum Thema „intelligente und nachhaltige Mobilität“ zeigt die Landesagentur für neue Mobilitätslösungen und Automotive, e-mobil BW, verschiedene aktuelle Projekte aus Baden-Württemberg: Von der Elektromobilität über Logistik bis hin zum autonomen Fahren – Besucher haben die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die Funktionsweise zu verstehen und mit Experten ins Gespräch zu kommen.

Mobiles Baden-Württemberg

Baden-Württemberg Stiftung gGmbH

Der Erlebnisraum besteht aus zwei gebrauchten Frachtcontainern, die mit spannenden Inhalten rund um das Thema „Transformation der Mobilität“ gefüllt sind. Das Herzstück des Erlebnisraums ist ein Exponat, mit dem die Besucherinnen und Besucher einen Blick in die Zukunft der Mobilität werfen können. Mithilfe von Drehreglern kann der Betrachter selbst einstellen, wie sich der Verkehr in der Stadt und somit auch das Stadtbild durch die Beeinflussung unterschiedlicher Faktoren verändert und sehen, ob die Klimaziele von Paris mit den Einstellungen erreicht werden oder nicht. Der Raum enthält außerdem kurze und verständliche Hintergrundinformationen zu den Ursachen und Herausforderungen der Mobilitätswende und zum bevorstehenden Wandel in Bezug auf die Wirtschaft Baden-Württembergs. Auf acht interaktiven Monitoren können sich die Besucherinnen und Besucher zum Thema Klimawandel und zur CO2-Belastung informieren, mit dem Mobilitätsrechner prüfen, wie sie am CO2-ärmsten und preiswertesten ihre Strecken zurücklegen und an einem Umfragespiel teilnehmen. Es werden Filme gezeigt, in denen sich Persönlichkeiten zum Wandel der Mobilität und den damit verbundenen Auswirkungen auf Baden-Württemberg äußern.

Weitere Informationen: www.mobiles-bw.de

eWayBW – Pilotprojekt zur Erprobung elektrischer Antriebe bei schweren Nutzfahrzeugen

©Regierungspräsidium Karlsruhe

Auf einer ausgewählten öffentlichen Teststrecke auf der B 462 zwischen Kuppenheim und Gernsbach-Obertsrot werden zwei Abschnitte mit Oberleitungen elektrifiziert. In einer dreijährigen Pilotphase wird der Betrieb von Oberleitungs-Lkw (O-Lkw) untersucht. Eine wissenschaftliche Forschung begleitet das Projekt. Dieses Projekt und zwei weitere Projekte in Hessen und Schleswig-Holstein wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Das Land Baden-Württemberg errichtet und betreibt die Infrastruktur von 2020 bis 2024. Die Daimler AG beteiligt sich bei einem Technologievergleich der O-Lkw mit einem reinen Elektro-Lkw (BEV).

Bild: Blick auf die Teststrecke, hier Überquerung der Murg und der Bahnstrecke Karlsruhe-Freudenstadt Stand: Nov. 2020

MI 15. SEPTEMBER – SO 26. SEPTEMBER

täglich 9.00 – 19.00 Uhr  

Vielfalt & Nachhaltigkeit im Blick – die Fischereiforschung in Baden-Württemberg

Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg          

Die Fischereiforschungsstelle (FFS, Referat 41 des Landwirtschaftlichen Zentrums Baden-Württemberg) in Langenargen bearbeitet angewandte Themen aus allen Bereichen der Nutzung und des Schutzes von freilebenden Fischbeständen sowie der Fischzucht in Baden-Württemberg.

Die FFS zeigt in ihrem Ausstellungsbeitrag zwei Schwerpunkte. Sie wird die Vielfalt der heimischen Süßwasserfische und die Problematik und Gefahren aquatischer invasiver Arten am Beispiel der Krebse darstellen. Hierzu werden auf einer Crashed-Eis- Theke eine Vielfalt von Süßwasserfischen und in einem Aquarium Signalkrebse ausgestellt. Bei beiden Bereichen dürfen die Besucher die Tiere selbst in die Hand nehmen.

SeeWandel – Leben im Bodensee: gestern, heute und morgen

Projekt SeeWandel            

Forschung hautnah erleben – Wir laden Jung und Alt ein, um mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen. Lassen Sie sich von der Bodensee-Unterwasserwelt verzaubern! Lernen Sie am Projekt SeeWandel beteiligte Forscherinnen und Forscher persönlich kennen und erfahren Sie wie die Wissenschaft wirklich Wissen schafft. Ein vielfältiges Programm lädt ein zum Erleben und Ausprobieren. 

Das internationale Interreg (www.interreg.org) Projekt SeeWandel (www.seewandel.org) untersucht den Einfluss von Nährstoffrückgang, Klimawandel, gebietsfremder Arten und anderer Stressfaktoren auf das Ökosystem Bodensee, seine Biodiversität und Funktionsweise, sowie auf die menschliche Nutzung am See.

F(r)isch auf den Tisch – Fischerei und Fischerzeuger im Ländle

Berufsfischer & Teichwirte            

In Baden-Württemberg werden die meisten Forellen von ganz Deutschland produziert. Wir laden sie ein, unsere Mitglieder kennenzulernen. Erfahren Sie mehr über die Forelle und Ihren Lebensweg.
Wollen sie leckeren Fisch kaufen oder essen, empfehlen wir unseren kostenlosen Einkaufsführer „Fische aus Baden-Württemberg“. Unter www.butbw.de erfahren Sie alles über unsere Tätigkeit und unsere Mitglieder oder fragen sie an unserem Ausstellungsstand nach.
Wir sind die berufsständische Interessenvertretung aller Fischzüchter und Fischer des Landes, die im Haupt- und Nebenerwerb ihren Beruf ausüben. Unsere Mitglieder sind Einzelbetriebe oder auch Vereinigungen, zu denen sich Fischereibetriebe in einer Region zusammengeschlossen haben. Insbesondere die Forellenzüchter haben in unserem Verband ein Zuhause, aber auch die Berufsfischer vom Bodensee und Rhein. Unsere Mitglieder produzieren neben frisch gefangenem Wildfisch, aber auch Weißfische und Satzfische für unsere heimischen Bäche und Seen.
Unsere Mitglieder sind innovative Familienbetriebe, die nachhaltige und GMO-freie Produkte herstellen. Sie arbeiten nach den strengen Vorgaben des „Qualitätszeichen Baden-Württemberg“ (QZBW) oder führen sogar die „Schwarzwaldforelle“ als geschützte geographische Angabe (ggA).

Für die Fischerei: Gemeinsam unterwegs in der Fläche

Landesfischereiverband Baden-Württemberg e. V.            

Der Landesfischereiverband Baden-Württemberg ist die Interessensvertretung der Angler im Lande. Der anerkannte Naturschutzverband ist mit seinem Schauaquarium präsent. Er zeigt eine Auswahl heimischer Fischarten. Auch die Nase als Fisch des Jahres 2020 soll im Aquarium für alle zu sehen sein. Auf Plakaten kann man sich über die Arbeit des Landesfischereiverbandes und die wichtigsten Fischarten informieren.

Alle Fragen rund um die Fischerei, den Natur- und Gewässerschutz und die Ausbildung zur Fischerprüfung beantworten die fachkundigen Mitarbeiter des Verbandes vor Ort.

MI 29. SEPTEMBER – SO 17. OKTOBER

täglich 9.00 – 19.00 Uhr  

Obstsortenausstellung „Bunte Vielfalt aus Garten und Obstwiese“

Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL)  und Obst- und Gartenbauvereinen des Kreisverbands Tuttlingen

Bewundern Sie auf der LOGL-Obstsortenausstellung eine bunte Vielfalt an alten und neueren Apfel- und Birnensorten. Ausgestellt werden typische Verwertungs- und Tafelobstsorten.

Apfel ist nicht gleich Apfel. Davon können sich Besucher auf der LOGL-Obstsortenausstellung im Treffpunkt Baden-Württemberg der Landesgartenschau Überlingen überzeugen: Denn die typischen Obstwiesen und Gärten im Ländle bieten jedes Jahr eine unglaubliche Fülle an Farben, Formen und Düften – mit gängigen Bekanntheiten, aber auch mit regionalen Besonderheiten und Raritäten.

Die Sortenvielfalt der Obstgehölze resultiert unter anderem auf den regionalen Unterschieden. Denn neben Standort, Klima, Düngung und Schnitt, hat die richtige Sortenwahl einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg des Hobbyobstbauers. An die Obstgehölze werden hohe Anforderungen in Geschmack, Aussehen, Haltbarkeit, Krankheitsresistenz und vieles mehr gestellt. Dies alles ist nicht in einer Sorte zu vereinen bzw. es widerspricht sich sogar teilweise, daher kommen immer wieder neue Obstsorten in den Handel, deren vielversprechenden Eigenschaften gelobt werden. Die Einführung neuer Sorten braucht allerdings viel Zeit und bringt einen hohen Aufwand mit sich. Andererseits werden einige alte Sorten hoch gepriesen und als immer noch gültig benannt. Alt heißt aber nicht immer gut – es gibt auch schlechte alte Sorten, die es zu unterscheiden gilt. Alte Sorten sind allerdings grundsätzlich zur Erhaltung der genetischen Vielfalt und als kulturelles Erbe wertvoll.

Obstsortenbestimmung: Was wächst auf meinem Obstbaum?

Besucher der Obstsortenausstellung haben an diesem Tag die Möglichkeit ihre eigenen Obstsorten zur Bestimmung mitzubringen. Für eine eindeutige Bestimmung sollten mindestens 5 Stück der zu bestimmenden Sorte mitgebracht werden.

Termin: Sonntag, den 17.10.2021, 11:00 -16:00 Uhr
Ort: LOGL-Obstsortenausstellung, Treffpunkt-Baden-Württemberg auf der LGS Überlingen

Vielfältige Obstaromen durch Destillation konzentriert und konserviert

Verband Badischer Klein- und Obstbrenner e. V.                

In Baden-Württemberg gibt es noch Tausende von landwirtschaftlichen Betrieben, die ihr Obst in ihren kleinen Brennereien selbst destillieren. Die Besonderheit dieser Kleinbrenner ist die Herstellung des Produktes von der Pflege der Bäume, der Verarbeitung der Frucht zur Maische, dem Brennen der Maische und der Fertigstellung des Obstbrandes in einer Hand. Dazu wird die gesamte Vielfältigkeit der Natur genutzt und viele einmalige Spezialitäten produziert. Diese Vielfältigkeit soll bei dieser Ausstellung gezeigt werden und der Besucher kann bei einer Geruchs- und vielleicht auch bei einer Geschmacksprobe dieses direkt erleben.

Bilder aus dem All

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und IUZ Sternwarte Bochum      

Großformatige Bilder und Live-Übertragungen aus dem All zeigen eindrucksvoll die Arbeit von Umweltforschungssatelliten, die unsere Erde beobachten und wichtige Daten über den Zustand der Atmosphäre liefern.
In Kooperation mit dem Institut für Umwelt- und Zukunftsforschung Bochum thematisiert das Umweltministerium Baden-Württemberg unsere Erde: einerseits robuste Grundlage und Lebensraum für viele Menschen, andererseits verletzbar und anfällig für Störungen von innen und außen. Über Livebilder von Forschungssatelliten erfahren wir, wie das komplexe System Erde funktioniert und wie leicht es aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann. Die Ausstellung zeigt anschaulich, wie sich das Leben der Menschen in vielen Teilen der Erde durch die Klimaerwärmung heute bereits verändert hat.

Boden, Grundlage des Lebens

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg        

Die Ausstellung „Boden – Grundlage des Lebens“ gewährt einen Einblick in den sensiblen Mikrokosmos Boden und macht deutlich, wie wichtig ein umfassender Bodenschutz gerade für nachfolgende Generationen ist. Auf Böden werden weit über neunzig Prozent der Nahrung für die stetig wachsende Weltbevölkerung produziert. Böden tragen auch zum Klimaschutz bei. Sie konservieren organische Stoffe und wirken so der Bildung von Treibhausgasen entgegen. Darüber hinaus spielen Böden für den Hochwasserschutz eine bedeutsame Rolle.