Die Digitalisierung im Alter nimmt stetig zu – auch im hohen Alter ab 80 Jahren. Dies unterstreicht die Studie Senior:innen, Information und Medien (SIM 2024). Gleichwohl bestehen Defizite in den digitalen Kompetenzen und Unsicherheiten. Dies betrifft besonders ältere Frauen und Personen ab 80 Jahren. Es bedarf daher auf kommunaler Ebene nachhaltiger Unterstützungsstrukturen zur Bildung, Begleitung und Beratung, und zwar auch für Personen, die in Einrichtungen der Altenhilfe leben. Prof. Dr. Michael Doh, Professor für Digitale Transformation im Sozial- und Gesundheitswesen an der Katholischen Hochschule Freiburg berichtet in seinem Vortrag über aktuelle Befunde aus der Forschung und zeigt anhand verschiedener Praxisprojekte die Möglichkeiten zur Förderung digitaler Bildung und digitaler Gesundheit auf.