Ausstellungen

Im Treffpunkt Baden-Württemberg präsentieren sich verschiedene Ministerien, Einrichtungen und Behörden des Landes Baden-Württemberg mit Ausstellungen.

Spannende und aktuelle Themen aus den Bereichen Energiewende, Technik, Soziales, Natur und Landwirtschaft werden anschaulich und interaktiv vorgestellt. Dabei wechseln die Ausstellungen alle zwei Wochen und für Groß und Klein gibt es immer wieder neues zu entdecken.

 

Unsere 9 Ausstellungsperioden mit insgesamt 19 Ausstellungen auf der Gartenschau Bad Herrenalb 2017:

Sa, 13. Mai – So, 21. Mai

täglich 9.00 – 18.30 Uhr

Uralter Baustoff - zeitlos modern, Holzbau in Baden-Württemberg

Architektenkammer Baden-Württemberg

© Foto: Architektenkammer

Gebäude sind unsere wohl langlebigsten Wirtschaftsgüter. In sie lässt sich sinnvoll und anlagesicher investieren. Ökologisch unbedenkliche Materialien – zu denen insbesondere Holz zählt – sollen Komfort und Aufenthaltsqualität bieten; energiesparende und wartungsfreundliche Bauweisen eine günstige Nutzung gewährleisten. Aber auch Überlegungen zum demografischen Wandel oder der Ressourcenverknappung drängen in den Vordergrund. Die Architektenkammer hat die vielfältigsten, oftmals nicht erwarteten und vor allem zeitlos modernen Einsatzmöglichkeiten des Baustoffes Holz in einer Ausstellung zusammengetragen. Sie blickt sowohl in die Vergangenheit – denn neben Stein wird kein anderer Baustoff schon seit Jahrtausenden verwendet  – als auch in die Zukunft und zeigt Innovationen in der Verwendung dieses Baustoffes anhand gelungener Praxis-Beispiele. Die Ausstellungen, „Uralter Baustoff Holz – zeitlos modern“ zeigt die Architektenkammer vom 13. bis 21. Mai im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Gartenschau in Bad Herrenalb.

Beispielhaftes Bauen Landkreise Calw und Freudenstadt 2010-2016

Architektenkammer Baden-Württemberg

© Foto: Architektenkammer Baden-Württemberg

Bei der bebauten Umwelt geht es auch darum, die Bedingungen für das Wohnen, Arbeiten und Zusammenleben zu verbessern. Gute Architektur hat nicht mit mehr Geld, sondern mit einem Mehr an geistigem Aufwand und Engagement zu tun. In diesem Sinne und um das öffentliche Bewusstsein für die Baukultur im Alltag zu schärfen, lobt die Architektenkammer Baden-Württemberg regelmäßig in den Stadt- und Landkreisen das Auszeichnungsverfahren Beispielhaftes Bauen aus. Dabei wurden in den Landkreisen Calw und Freudenstadt im letzten Jahr 22 rundum gelungene, beispielhafte Bauten für das alltägliche Leben aufgespürt und deren Architekten und Bauherrinnen für ihr gemeinsames Engagement ausgezeichnet. Die Auszeichnungen sind ebenfalls in einer Ausstellung dokumentiert. Die Ausstellung „Beispielhaftes Bauen“ zeigt die Architektenkammer vom 13. bis 21. Mai im Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Gartenschau in Bad Herrenalb.

Sanierung zum Anfassen

KEA Klimaschutz und Energieagentur Baden-Württemberg

Das Sanierung(s)Mobil Baden-Württemberg macht vom 15. – 20. Mai Station auf der Gartenschau.
Das Sanierung(s)Mobil macht die wichtigsten Aspekte der energetischen Sanierung anschaulich. Die Tour von Zukunft Altbau stoppt auch auf der Gartenschau. Kompetente Energieberater aus der Region geben Tipps: neutral, qualifiziert und kostenlos.

Wanderausstellung „Denkmalpflege und ereneuerbare Energien"

Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

© Foto: Landesamt für Denkmalpflege

Die Wanderausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege zeigt auf, dass man auch am Baudenkmal moderne und innovative energetische Konzepte umsetzen kann. Anhand einer Auswahl gelungener Beispiele aus der Praxis, bei denen erneuerbare Energien auf sehr unterschiedliche Weise Teil energetischer Gesamtkonzepte wurden, konnten das Zusammenwirken der Beteiligten, der Planungsprozess, energetische Verbesserungsmöglichkeiten und Einsparpotenziale vorgestellt werden.

Mi, 24. Mai – Mo, 5. Juni

täglich 9.00 – 18.30 Uhr

PatenteNatur NaturPatente - Was Bionik der Umwelt bringt

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

© Foto: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Wenn Forscher sich von der Natur anregen lassen, dann ist von „Bionik“ die Rede. Was können wir von der Natur lernen, um es auf neue Techniken zu übertragen? Unsere Ausstellung zeigt, wie die Wissenschaftler das jeweilige Prinzip hinter dem Naturpatent erforschen und wie es dann auf neue Produkte übertragen wird.
Warum sind die Blätter der Lotusblume nie schmutzig? Warum erfriert der Eisbär nicht? Und warum ist „Knochenarbeit“ für Architekten so wichtig? Auf diese spannenden Fragen gibt die Ausstellung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft spielend Antwort. Verschiedene Beispiele aus den unterschiedlichsten Lebens- und Naturbereichen zeigen, wo der Mensch von der Natur gelernt hat und wie Bionik – ein Kunstwort, zusammengesetzt aus „Biologie“ und Technik“ – helfen kann, unseren natürlichen Lebensraum zu schützen und schonender zu nutzen.

 

 

Unser Planet - Bilder aus dem All

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem IZU Sternwarte Bochum

© Foto: IUZ Sternwarte Bochum

Die Ausstellung zeigt, was Umweltforschungssatelliten für die Erde und uns Menschen leisten und wie wertvoll ihre Arbeit ist. Sie beobachten unseren Blauen Planeten und liefern wichtige Daten über den Zustand der Atmosphäre sowie die Wasser-, Eis- und Landflächen.
Unsere Erde ist ein faszinierender Planet: einerseits robuste Grundlage und Lebensraum für viele Menschen, andererseits aber auch verletzbar und anfällig für Störungen von innen und außen.
Wolkenwirbel, Gletscher, austrocknende Seen, die Erde bei Nacht oder auch die aktuelle Wetterlage… (Live-) Bilder von geostationären und polumlaufenden Forschungssatelliten erklären, wie das System Erde funktioniert. Für die Ausstellung erstellte das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Institut für Umwelt- und Zukunftsforschung Bochum eine multimediale Präsentation. Diese zeigt anschaulich, wie sich das Leben der Menschen, beispielsweise in der Sahel-Zone oder am Aral-See, durch die Klimaerwärmung heute bereits verändert hat. Als Höhepunkt der Ausstellung werden aktuelle Bilder vom Wettersatelliten Meteosat 8 gezeigt, die in 15-minütigem Rhythmus direkt im Treffpunkt Baden-Württemberg empfangen werden.

 

 

Boden - Grundlage des Lebens

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

© Foto: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Die Ausstellung „Boden – Grundlage des Lebens” vermittelt einen Überblick über den sensiblen Mikrokosmos Boden und die in Baden-Württemberg vorkommenden Bodenlandschaften. Sie zeigt auch, wie Boden nachhaltig geschützt und wie er von Altlasten befreit oder recycelt werden kann.
Boden ist in unserem Leben allgegenwärtig und scheinbar unerschöpflich: sei es als land- oder forstwirtschaftliche Fläche oder versiegelt unter Asphalt und Wohngebäuden. Böden liefern uns Nahrungs- und Futtermittel sowie nachwachsende Rohstoffe. Sie binden Nährstoffe, sind einer der größten Kohlenstoffspeicher der Welt und leisten damit einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz. Böden reinigen und speichern Wasser und sind ein wichtiger Baustein für den Hochwasserschutz.

 

 

Do, 8. Juni – So, 18. Juni

täglich 9.00 – 18.30 Uhr

Staatspreis Baukultur Baden-Württemberg 2016 - Ausgezeichnete Projekte

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

© Foto: Preisträger ZOB Pforzheim (Zooey Braun FOTOGRAFIE)

Die sieben Preisträger, der Sonderpreis und die weiteren 16 für den Staatspreis Baukultur nominierten Projekte werden mit kurzen Erläuterungstexten, Auszügen aus der Jurybewertung und vielen Abbildungen vorgestellt. Informationstafeln in-formieren über das Auswahlverfahren und die Zusammensetzung der Jury.

Die Projekte bilden das große Spektrum des Planens und Bauens ab und sind nach den folgenden Sparten sortiert:
– Städtebau / Stadtentwicklung
– Infrastruktur- / Ingenieurbau
– Wohnungsbau
– Gewerbe- / Industriebau
– Bauen für die Gemeinschaft
– Bauen für Bildung und Forschung
– Öffentliche Räume und Freiräume
– Prozessqualität

 

 

Mittendrin ist Leben. Grün in Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

© Foto: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Grün in Städten und Gemeinden kann auf vielfältige Weise zur Verbesserung der Lebensqualität und zur Attraktivität in der Stadt, im Ort und im Quartier beitragen. Grün erhöht den Wohnwert des Siedlungsbestandes und bietet Raum für individu-elle Entfaltungsmöglichkeiten. Die Ausstellung zeigt 39 beispielhafte Projekte aus ganz Baden-Württemberg.

 

 

 

Mi, 21. Juni – So, 2. Juli

täglich 9.00 – 18.30 Uhr

Faszination Garten und Holz. Die Arbeitsbetriebe des Vollzuglichen Arbeitswesen stellen sich vor

Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg, Landesbetrieb Vollzugliches Arbeitswesen

© Foto: Landesbetrieb Vollzugliches Arbeitswesen (VAW)

Vom 21. Juni bis 02. Juli 2017 präsentiert sich der Landesbetrieb Vollzugliches Ar-beitswesen (VAW) mit einer Ausstellung rund um die Themen Garten und Holz im Rahmen des Treffpunkt Baden-Württemberg bei der diesjährigen Gartenschau in Bad Herrenalb.
In den Arbeitsbetrieben der Justizvollzugsanstalten liebevoll gefertigte Gartenmöbel und Holzaccessoires sowie FSC – zertifizierte Naturschutzprodukte wie Hummel-burgen und Nistkästen für Wasseramseln laden zum Kennenlernen ein.
Kulinarische Erlebnisse mit den Eigenprodukten Barbecue – Smoker und Holzback-ofen zeigen ein unerwartetes Bild des vielseitigen Angebotes des Vollzuglichen Arbeitswesens welches mit einer Weinverkostung abgerundet wird.
Gartenschau und Justizvollzug – passt dies denn zusammen? Die Antwort wird Ihnen das Vollzugliche Arbeitswesen mit einer vielfältigen Ausstellung geben.

 

Mi, 5. – So, 16. Juli

täglich 9.00 – 18.30 Uhr

Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014-2020 (MEPL III): „Gut investiert: Kulturlandschaft in Baden-Württemberg. Förderprogramme für Ländlichen Raum, Landschaft und Landwirtschaft"

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

© Foto: Treffpunkt Baden-Württemberg

Unter dem Motto „Gut investiert: Kulturlandschaft in Baden-Württemberg“ präsentiert das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg auf der Gartenschau Bad Herrenalb 2017 die Ausstellung zum Maßnahmen- und Entwicklungsplan Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014 bis 2020 (MEPL III). Der MEPL III umfasst 16 Förderprogramme der Land- und Forstwirtschaft, des Umwelt- und Naturschutzes, der Diversifizierung und LEADER mit einem Fördervolumen von rd. 1,8 Mrd. Euro. Zu den MEPL III-Förderprogrammen gehören z.B. das Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl (FAKT), die Landschaftspflegerichtlinie (LPR), das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP), das Förderprogramm Innovative Maßnahmen für Frauen im ländlichen Raum (IMF) und Naturparke. Ein Kurzfilm und Ausstellungstafeln zeigen die Handlungsfelder der sogenannten 2. Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (EU) auf. Zudem können sich die Besucherinnen und Besucher an einem Touchscreen über die Förderprogramme informieren. Die EU finanziert die Förderprogramme mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) mit. Weitere Informationen über die Förderprogramme des MEPL III finden Sie auf www.eler-bw.de oder www.mepl.landwirtschaft-bw.de.

 

Frauen bewegen das Land - Innovativ qualifiziert, erfolgreich

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

© Foto: Treffpunkt Baden-Württemberg

Unter dem Motto „Frauen bewegen das Land – Innovativ, qualifiziert, erfolgreich“ präsentieren Frauen ihr Unternehmen, mit dem sie Geld verdienen und das Leben für Menschen in ihrer Region schöner und leichter machen. Hierzu gehören Kleinode, wie „Vogelhüsli“, „Tanzkuhltur“, „Neuhauser Kräuterstüble“, „Märchenhaftes Landerleben“, „Sofa-Sozialtherapeutische Familienwohngruppe“, „Mein Brotkörbchen“, „Black-Forest-Lodge, u.a. Im persönlichen Gespräch geben die Frauen ihre Erfahrungen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee gerne weiter. Bei Mitmachaktionen können die Besucherinnen und Besucher sich einen Überblick über die Dienstleistungen und Produkte der Unternehmerinnen verschaffen. Zudem sind Informationen zum Förderprogramm “Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum“ erhältlich.

 

Landschaftserhaltungsverbände in Baden-Württemberg – Brückenbauer zwischen Mensch und Natur

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Landschaftserhaltungsverband Calw e.V. und den angrenzenden Landschaftserhaltungsverbänden

© Foto: Dr. Dorothee Braband

Landschaftserhaltungsverbände (LEV) sind Bündnisse  der Kommunen, des Naturschutzes und der Landwirtschaft, auf Landkreisebene .
Zu den wesentlichen Aufgaben der LEV gehören die Erhaltung, Entwicklung und Offenhaltung der Kulturlandschaften sowie die Biotop- und Landschaftspflege. Darüber hinaus nehmen sie im Rahmen der Umsetzung des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 eine zentrale Funktion wahr.
Sie beraten, unterstützen und informieren Landwirte und Schäfer, Landkreise, Städte und Gemeinden wie auch interessierte Bürger und Naturschutz- und Bauernverbände.
In Baden-Württemberg bestehen inzwischen in 32 von 35 Landkreisen LEV. Im April 2015 wurde auch im Landkreis Calw ein derartiger Verband gegründet.
Im Rahmen der Ausstellung können Sie sich über die vielfältigen Tätigkeiten der LEV in Baden-Württemberg informieren, aber auch über deren Struktur und Finanzierung. Weitere Informationen erhalten Sie über www.lev-bw.de .

 

Mi, 19. – So, 30. Juli

täglich 9.00 – 18.30 Uhr

Gebündelte Vielfalt

Regierungspräsidium Karlsruhe

© Foto: Regierungspräsidium Karlsruhe

Das Regierungspräsidium bündelt als Zwischenebene – Obere Verwaltungsbehörde – die politischen Vorgaben der Landesregierung mit ihren Ministerien und setzt diese im gesamten Regierungsbezirk um. Dabei arbeitet es mit den Unteren Verwaltungsbehörden, also den Land- und Stadtkreisen, zusammen, um gemeinsame Lösungen für die Umsetzung der Ziele aber auch Lösung der örtlichen Probleme zu finden. Diese Bündelungsfunktion umfasst nicht nur die Bündelung zwischen den Ansprechpartnern, sondern auch die gesamte Vielfalt der fachlichen Aufgaben von A wie Ausländerrecht bis Z wie Zivilschutz.
Die Aufgabenvielfalt der einzelnen Abteilungen wird dargestellt und zu einigen Themen vertieft.

Diese Themen erwarten die Besucherinnen und Besucher:
„Das bin ich!“ – Bilder von Flüchtlingskindern aus der Erstaufnahme
Für die Ausstellung „Das bin ich!“ haben Kinder aus der Kinderbetreuung in der Flüchtlingserstaufnahmeeinrichtung sich selbst gemalt. Durch die Bilder und die dazugehörigen Steckbriefe erfahren die Besucher mehr über die Kinder, ihre Ver-gangenheit und ihre Träume für die Zukunft.

„Mit Freude und Verantwortung unser Gemeinwesen gestalten
Ausbildung beim Regierungspräsidium Karlsruhe“
Die Besucherinnen und Besucher lernen die vielfältigen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten der Kommunen in Verwaltung, Bibliotheken, Archiven, Kreisbildstellen, Schwimmbädern, Wasserversorgung, Abwassertechnik oder Abfallwirtschaft kennen.

„Klimabewusst essen- jeder kleine Schritt zählt.“
Die Besucherinnen und Besucher erfahren, wie jeder Einzelne mit wenigen Verhaltensänderungen dazu beitragen kann, weniger Energie zu verbrauchen und die Ressourcen zu schonen.

„Wie entsteht ein Großprojekt?“
In diesem Teil der Ausstellung werden die komplexen Prozesse der Straßenplanung von der Idee bis zur Realisierung anschaulich dargestellt.

„Das Albtal – geschützter Lebensraum für Pflanze und Tier“
Eine Präsentation mit Naturfotografien zeigt Ihnen besondere Naturschätze aus dem Albtal und erklärt, warum das Albtal als Natura 2000-Gebiet einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung des europäischen Naturerbe leistet.

„Baden-Württemberg in Europa – eine Erfolgsgeschichte“
Die Ausstellung zeigt anschaulich, wie Baden-Württemberg in Europa aufgestellt ist. Dabei werden die vielfältigen Verflechtungen Baden-Württembergs mit der EU ausführlich dargestellt und erläutert. Die Ausstellung soll Fragen beantworten, aber auch zu Fragen anregen.

„Europe Direct“
Die Ausstellung „Baden-Württemberg in Europa – eine Erfolgsgeschichte“ wird mit einem Informationsstand von Europe Direct Karlsruhe unterstützt. Die Europainformationsstelle „Europe Direct“ wird von der Europäischen Kommission unterstützt und ist im Regierungspräsidium Karlsruhe angesiedelt. Am Infostand gibt es kostenfreies allgemeines und spezielles Informationsmaterial (Publikationen) zur EU zum Mitnehmen.

Mi, 2. – So, 13. August

täglich 9.00 – 18.30 Uhr

Ländlicher Raum...ich bin dabei

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

© Foto: Treffpunkt Baden-Württemberg

Unter dem Motto „Ländlicher Raum … ich bin dabei!“ präsentiert das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg auf der Gartenschau Bad Herrenalb vom 2. bis 13. August 2017 die Ausstellung zur Flurneuordnung. Erfahren Sie die Möglichkeiten der Flurneuordnung und seien Sie selbst aktiv. Die Flurneuordnung ist ein wichtiges Instrument für die Entwicklung des ländlichen Raums. Sie bringt die unterschiedlichen Interessen zusammen, bindet die Bürgerinnen und Bürger und alle Beteiligten ein und schafft ein gemeinsames, zukunftsfähiges Ergebnis. Hochwasserschutz, Klimaschutz, Infrastruktur, Landwirtschaft und Naturschutz sind nur einige der Tätigkeitsfelder der Flurneuordnung. Sie können die Schwerpunkte der Flurneuordnung, aktuelle Beispielverfahren und den Ablauf einer Flurneuordnung erleben. Besuchen Sie die Ausstellung und überzeugen Sie sich selbst.

 

Mi, 16. – So, 27. August

täglich 9.00 – 18.30 Uhr

Buchausstellung „Natur, Garten, Umwelt"

Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg e.V

© Foto: Treffpunkt Baden-Württemberg

Buchausstellung für Naturliebhaber.
Auf der Gartenschau in Bad Herrenalb 2017 zeigt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg, die Buchausstellung „Natur, Garten, Umwelt“. Etwa 1.400 Titel werden vom 16. August bis zum 27. Juli im Treffpunkt Baden-Württemberg präsentiert, darunter Natur- und Pflanzenführer, Ratgeber zur Garten- und Landschaftspflege und Bücher zum Thema Gesundheit, Klimaschutz und Umwelt. Nicht nur Kleingärtner, sondern auch Gartenprofis können der Ausstellung viel Wissenswertes entnehmen. Abgerundet wird die Buchpräsentation durch die Wanderausstellungen „Autoren aus Baden-Württemberg und ihre Bücher“, die zum Verweilen und Informieren über die Literatur der Region einladen.

 

Mehrfarbige Holzschnitte nach Blumenmotiven von Emil Nolde

Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrums Goßweiler

© Foto: Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum Goßweiler

Das Goßweiler Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum besuchen Kinder mit Lernschwierigkeiten, die einer besonderen Unterstützung bedürfen.
Die Kreativitätsbereiche Musik, Kunst, Theater haben eine zentrale Bedeutung für die Entwicklung der Kinder. Es hat sich gezeigt, dass die Auseinandersetzung mit dem Werk einer Künstlerin bzw. eines Künstlers dann besonders gewinnbringend ist, wenn sich die Kinder über die Betrachtung des Bildes hinaus handelnd mit diesem auseinandersetzen.
Hier ist insbesondere der Holzschnitt eine hervorragende Möglichkeit, sich über einen langen Zeitraum vertieft mit einem Thema zu beschäftigen. Neben dem Motiv und den Farben spielt auch die Auseinandersetzung der Kinder mit dem Material Holz eine große Rolle. Sie lernen z.B. die Maserung zu „lesen“, da sie bei Fehlern sehr schnell von ihrem Druckstock eine negative Rückmeldung bekommen. Das Konzentrieren auf eine Arbeit über einen wochenlangen Zeitraum erfordert Geduld, Genauigkeit, Zuverlässigkeit und eigentlich alle wichtige Arbeitstugenden, die die Kinder in ihrem späteren Berufsleben brauchen werden. Nicht zuletzt jedoch spielt die Liebe zu einer künstlerischen Arbeit auch für ihre Persönlichkeitsentwicklung eine große Rolle. Schließlich ist der Holzschnitt für die Kinder eine wertvolle Technik, weil eigentlich immer etwas Tolles dabei herauskommt und die Spannung und Überraschung beim Abziehen des ersten Blattes vom Druckstock ist immer wieder ein großer Moment.
Die Bilder, die auf der Gartenschau in Bad Herrenalb gezeigt werden, sind das Ergebnis einer Beschäftigung mit Blumenmotiven von Emil Nolde. Sie wurden schon im Schuljahr 2014/15 von einer 8. Klasse gedruckt. Es handelt sich um mehrfarbige Drucke nach dem Prinzip der „verlorenen Platte“. Am Ende von mehreren Arbeitsschritten ist der Druckstock schließlich abgearbeitet und kann nicht mehr für weitere Drucke verwendet werden. Die Farbgebung ist bei allen Bildern gleich, da die Bilder als Serie gedruckt wurden.
Das Goßweiler SBBZ freut sich, diese Drucke auf der Gartenschau in Bad Herrenalb zeigen zu dürfen und wünscht den Besuchern damit viel Freude.

 

Mi, 30. August – So, 10. September

täglich 9.00 – 18.30 Uhr

Obstsortenausstellung - Bunte Vielfalt von Obst & Wildobst

Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL):

© Foto: Treffpunkt Baden-Württemberg

Der Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (LOGL) veranstaltet eine bunte Obstsortenausstellung und präsentiert typische Verwertungs- und Tafelobstsorten sowie Wildobstarten aus den heimischen Obstwiesen und Gärten.  Während der Ausstellung wird eine tägliche Fachberatung durch die Baum- und Fachwartvereinigung Calw e.V. und die Fachwartvereinigung Enzkreis/Pforzheim angeboten.
Am 10.09., dem letzten Gartenschautag, findet von 11-16 Uhr eine Obstsortenbestimmung statt. Besucher haben an diesem Tag die Möglichkeit ihre eigenen Obstsorten zur Bestimmung mitzubringen. Auch hier wird eine fachkundige Beratung durch die Baum- und Fachwartvereinigung Calw e.V. und die Fachwartvereinigung Enzkreis/Pforzheim angeboten.  Für eine eindeutige Bestimmung sollten mindestens 5 Stück der zu bestimmenden Sorte mitgebracht werden.

 

 

 

Archäologie - Landwirtschaft - Forstwirtschaft: Wege zur integrativen Nutzung von Bodendenkmalen in der Kulturlandschaft

Landesamts für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart

© Foto: Regierungspräsidium Stuttgart

Zahlreiche archäologische Denkmale sind in stark frequentierten und landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten unserer Kulturlandschaft zu finden. Da die konventionelle Bewirtschaftung von Denkmalflächen die archäologische Substanz stark beeinträchtigen kann, kommen der Land- und Forstwirtschaft wichtige Schlüsselrollen in der Erhaltung unseres archäologischen Erbes zu. Eine ressortübergreifende Arbeitsgemeinschaft verschiedener Fachbereiche der Landesverwaltung hat sich des Themas angenommen und eine Wanderausstellung konzipiert.
Die Wanderausstellung „Archäologie – Landwirtschaft – Forstwirtschaft: Wege zur integrativen Nutzung von Bodendenkmalen in der Kulturlandschaft“ führt in die Thematik ein und stellt die erarbeiteten Schutzstrategien anhand archäologischer Fallbeispiele aus Baden- Württemberg vor.

 

 

 

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